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Altenberg und die Zisterzienser |
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Die Wurzeln der Zisterzienser (englisch / deutsch) |
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Die Wurzeln des Zisterzienserordens |
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Early Cistercian history is intimately connected with a previous attempt at monastic reform, namely that of St. Robert of Molesme. Born about the year 1028 in Champagne he entered the Benedictine order at the age of 15. In his quest for perfect discipline and zeal for reform, he soon left the first monastery of "Moutier de Celle", successively joined a score of other communities and spent a considerable time as a hermit. |
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Life at the new monastery, Cîteaux, a "place of horrors and vast solitude" south of Dijon, began on March 21, 1098 - significantly on the feast of St. Benedict. Robert, meanwhile elected abbot of the Benedictine Monastery Molesme, left it with other monks and founded this new monastery Cîteaux. After Robert's return to Molesme, Alberic, the former prior, was elected abbot in Robert's place. He had to fight against various economical, political and ecclesiastical difficulties and it was the third abbot, the English Stephen Harding, who got rid of them. |
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The sources to be consulted for a complete study of first Cistercian life are above all the "Exordium Parvum" and the "Charter of Charity", both composed simultaneously and attributed to St. Stephen Harding; the book of "Consuetudines" or "Usages", a collection of regulations concerning Iiturgical duties and daily monastic life which was gradually developing during the first half of the 13th century following Cîteaux's foundation. |
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The phenomenal advance of the Cistercians cannot be explained without taking into consideration the personal influence of the "man of the twelfth century", St. Bernard of Clairvaux. When he entered the novitiate at Cîteaux in 1112, there was nothing more than a small desperately struggling community; yet when he died in 1153, the Order possessed 343 houses all over Europe, with a respect and influence no other religious body enjoyed. In 1115 the young man of twenty-five became abbot of Clairvaux. The trials and hardships of the founders of Cîteaux were reiterated during the first years of Clairvaux, but Bernard's faith and determination remained unbroken. The heroic spirit and his ideals of living the pure and true benedictine rule attracted hundreds. |
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Wappen der Abtei Citeaux |
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Die Wurzeln des Zisterzienserordens |
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Der Anfang der Geschichte der Zisterzienser fällt in eine Zeit, in der von verschiedenen Seiten eine Reform des Mönchwesens angestrebt wurde. |
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Für die Zisterziensergeschichte ist besonders das Bemühen des Robert von Molesme von Bedeutung. Geboren im Jahre 1028 in der Champagne, trat er im Alter von 15 Jahren in den Benediktinerorden ein. In seiner Suche nach perfekter Disziplin und in seinem Reformeifer verließ er sehr schnell das erste Mönchskloster "Moutier de Celle", schloss sich nacheinander einigen anderen Gemeinschaften an und verbrachte beträchtliche Zeit als Einsiedler. |
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Robert, der inzwischen zum Abt des Benediktinerklosters Molesme gewählt worden war, verließ dies mit anderen Mönchen und gründete das neue Kloster Cîteaux. Das Leben in dem neuen Kloster Cîteaux "einem Ort des Schreckens und der Einsamkeit" im Süden von Dijon begann am 21. März 1098 - bezeichnenderweise am Festtag des hl. Benedikt. Nachdem Robert aber nach Molesme zurückkehren musste, nahm Alberich, der frühere Prior, das Amt des Abtes an Stelle Roberts ein. Er hatte gegen verschiedene wirtschaftliche, politische und kirchliche Schwierigkeiten zu kämpfen, und es war schließlich der dritte Abt, der Engländer Stephan Harding, der mit diesen Problemen fertig werden konnte. |
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Die Quellen, um etwas über das Leben der ersten Zisterzienser zu erfahren, sind vor allem das "Excordium Parvum" und die "Carta caritatis", beide gleichzeitig verfasst und Stephan Harding zugeschrieben. Bei den "Consuetudines" handelt es sich um eine Sammlung von Regeln der Liturgie und des täglichen mönchischen Lebens, welches sich nach der Gründung von Cîteaux allmählich in der 1. Hälfte des 13. Jh. entwickelt hatte. |
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Hl. Bernhard von Clairvaux |
Die phänomenale Ausbreitung der Zisterzienser kann aber nicht ohne die Einbeziehung des persönlichen Einflusses des hl. Bernhards, des "Mannes des 12. Jahrhunderts", gesehen werden. Als er in das Noviziat in Cîteaux im Jahr 1112 eintrat, gab es dort nichts weiter als eine kleine, verzweifelt kämpfende Gemeinschaft. Als er 1153 starb, hatte der Orden bereits etwa 343 Klöster in ganz Europa und einen so enormen Einfluss und ein solches Ansehen, wie sie noch keine andere religiöse Einrichtung zuvor hatte. 1115 wurde der junge Mann im Alter von 25 Jahren Abt von Clairvaux. Die Probleme und Schwierigkeiten der Gründer von Cîteaux wiederholten sich in den ersten Jahren von Clairvaux, aber Bernhards Glaube und Entschlossenheit waren unerschütterlich. Sein heldenhafter Geist und seine Idealvorstellung des Lebens der reinen und wahren benediktinischen Regel faszinierten Hunderte. |
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Herausgeber: PGR der Katholischen Pfarrgemeinde St.Mariä Himmelfahrt, Altenberg, in Zusammenarbeit mit dem Aktionskreis Altenberg e.V.. (Der englische Text wurde einem Führer der Abtei Marienstatt entnommen) n.o./mai 2000 |
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Die Gründung des Zisterzienserordens im Jahre 1098 |
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Fussnoten |
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[1] |
Vgl. Schneider, Ambrosius: Die Geschichte der Cistercienser. In: Schneider, A. u.a. (Hrsg): Die Cistercienser, Geschichte-Geist-Kunst, Köln (3) 1986, Seite 21 |
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[2] |
Konversen = Laienbrüder, die wie die Mönche monastische Verzichte leisteten, dabei aber kein aktives oder passives Wahlrecht im Konvent besaßen und nur an Sonn- und Festtagen am Chorgebet teilnahmen. Die Konversen entstammten in der Regel dem einfachen Volk und lebten entweder mit in der Abtei oder auf den umliegenden Gütern. Durch ihr enormes Arbeitspotential trugen sie ganz wesentlich zur wirtschaftlichen Blüte ihres Klosters bei, was besonders später für die extensive Wirtschaft der Klostergründungen im Osten von Bedeutung war. (Dass in der z.T. großen Zahl und der bisweilen durch die Entfernungen der Wirtschaftsbetriebe zum Kloster bedingten lockeren Anbindung der Laienbrüder auch Probleme für spätere Zeiten lagen, ist fast verständlich.) Vgl. Jedin, Hubert (Hrsg.), Band III,2; S.22. |
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