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Altenberger Dom im Bergischen Land Nordrhein-Westfalen |
www.altenberger-dom.de |
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Die Weihnachtskrippe im Altenberger Dom |
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| Die heutige Altenberger Krippe hat ihren Ursprung in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts. Zwar gab es bereits schon einige Jahre vorher eine Krippendarstellung im Dom, deren Figuren waren - wie in vielen anderen Kirchen damals auch - allerdings noch aus Gips und unbeweglich. Der Wunsch nach einer "moderneren" Krippe führte dazu, dass 1941 die Textilkünstlerin Tony Bachem-Heinen von der katholischen Pfarrgemeinde Altenberg beauftragt wurde, zunächst Gewänder für eine neue Krippe zu entwerfen und auszuführen. Gleichzeitig sollte ein Oberammergauer Holzkünstler in Absprache mit Frau Bachem-Heinen neue, bewegliche Figuren schaffen. Die ersten Gewänder waren zu Weihnachten 1942 fertig und wurden zunächst um die Gipsfiguren gelegt. Die neuen (etwa 60 cm hohen) Gliederfiguren kamen nach und nach (nicht zuletzt kriegsbedingt) hinzu. Seit 1951 besteht die Altenberger Krippe aus 10 Figuren. Die ersten Gewänder, die die Künstlerin schuf, waren der Mantel der Maria und das Kleid des Christkindes. Der Mantel der Maria ist in feinster Nadelarbeit ausgeführt und mit Motiven der Fenster des Domes geschmückt. Auf beiden Seiten des Gewandes sind Posaunenengel dargestellt, und in den Saum ist die Fürbitte "Unsere liebe Frau von Altenberg - bitte für uns" eingestickt. Das Kleid des Kindes versah die Künstlerin mit christlichen, sakralen Symbolen. Die Gewänder der anderen Figuren folgten rasch nach. Das Gewand des Engels ist hierunter in seiner Pracht besonders auffällig. Da der Engel der erste war, der die frohe Botschaft auf Erden verkündigte, gab die Künstlerin ihm, da er gleichsam ein priesterliches Amt ausführt, eine in Gold und Weiß schimmernde Albe und Kasel, die sie in einer zu dieser Zeit in Deutschland noch wenig bekannten Technik, der Batik, ausführte und mit goldenen Fäden überstickte. Nicht weniger wertvoll sind auch die Batik-Gewänder der Könige. (Leider sind die Seidenstoffe dieser Gewänder aufgrund des Alters sehr empfindlich geworden und mussten daher in der Vergangenheit immer wieder restauriert werden.) Die heutige Altenberger Krippe hat ihren Ursprung in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts. Zwar gab es bereits schon einige Jahre vorher eine Krippendarstellung im Dom, deren Figuren waren - wie in vielen anderen Kirchen damals auch - allerdings noch aus Gips und unbeweglich. Der Wunsch nach einer "moderneren" Krippe führte dazu, dass 1941 die Textilkünstlerin Tony Bachem-Heinen von der katholischen Pfarrgemeinde Altenberg beauftragt wurde, zunächst Gewänder für eine neue Krippe zu entwerfen und auszuführen. Gleichzeitig sollte ein Oberammergauer Holzkünstler in Absprache mit Frau Bachem-Heinen neue, bewegliche Figuren schaffen. Die ersten Gewänder waren zu Weihnachten 1942 fertig und wurden zunächst um die Gipsfiguren gelegt. Die neuen (etwa 60 cm hohen) Gliederfiguren kamen nach und nach (nicht zuletzt kriegsbedingt) hinzu. Seit 1951 besteht die Altenberger Krippe aus 10 Figuren. Die ersten Gewänder, die die Künstlerin schuf, waren der Mantel der Maria und das Kleid des Christkindes. Der Mantel der Maria ist in feinster Nadelarbeit ausgeführt und mit Motiven der Fenster des Domes geschmückt. Auf beiden Seiten des Gewandes sind Posaunenengel dargestellt, und in den Saum ist die Fürbitte "Unsere liebe Frau von Altenberg - bitte für uns" eingestickt. Das Kleid des Kindes versah die Künstlerin mit christlichen, sakralen Symbolen. Die Gewänder der anderen Figuren folgten rasch nach. Das Gewand des Engels ist hierunter in seiner Pracht besonders auffällig. Da der Engel der erste war, der die frohe Botschaft auf Erden verkündigte, gab die Künstlerin ihm, da er gleichsam ein priesterliches Amt ausführt, eine in Gold und Weiß schimmernde Albe und Kasel, die sie in einer zu dieser Zeit in Deutschland noch wenig bekannten Technik, der Batik, ausführte und mit goldenen Fäden überstickte. Nicht weniger wertvoll sind auch die Batik-Gewänder der Könige. (Leider sind die Seidenstoffe dieser Gewänder aufgrund des Alters sehr empfindlich geworden und mussten daher in der Vergangenheit immer wieder restauriert werden.) |
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Bis zum Ende der 60er Jahre stand die Krippe vor dem rechten (südöstlichen) Vierungs-pfeiler. Seitdem wird die Krippe im Herzogenchor aufgebaut.
1993 erfolgte schließlich eine Erweiterung der Krippe. Der Holzschnitzer Hans Häger aus Lindlar-Linde schuf Ochs, Esel und drei Schafe aus koloriertem Lindenholz. Mitglieder der Pfarrgemeinde schufen gleichzeitig einen neuen Hintergrund, der unter Rücksichtnahme auf den Gesamtraum der gotischen Kirche versucht, die Krippenfiguren in einer möglichst weit zurücktretenden Ruinenkulisse zusammenzufassen.
Norbert Orthen |
![]() Krippendarstellung im Westfenster des Altenberger Doms. (ca. 1380 - 1420) |
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