Altenberger Dom
im Bergischen Land
Nordrhein-Westfalen


 

 
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Was ist das "Altenberger Licht"?

Die Geschichte des "Altenberger Lichtes" ist in ihrem Ursprung unmittelbar mit der Geschichte des Ortes Altenberg verbunden. Ehemals eine Abtei der Zisterzienser (1133-1803), 1922 von Generalpräses Carl Mosterts (+1926) für die Katholische Jugend entdeckt, unter seinem Nachfolger Ludwig Wolker weiter ausgebaut, entwickelte sich Altenberg zu dem Zentrum der katholischen Jugend.

Der "Bergische Dom", die Altenberger Madonna und das vor ihrem Bild auf einem siebenarmigen Leuchter brennende Licht, dessen Kerzen als "Altenberger Lichtopfer" aus verschiedenen Regionen und von vielen Gruppen gespendet wurden, entsprechen zeichenhaft der starken Zusammengehörigkeit, dem Bewusstsein gegenseitiger Verbundenheit.

Hundertfach bewährte sich diese geistige Mitte in der Zeit der Unterdrückung und der Verbote durch den Nationalsozialismus. Obwohl Haus Altenberg in diesen dunklen Jahren zwangsaufgelöst wurde, gelang es nicht, das Licht zum Verlöschen zu bringen und die Kraft des Widerstehen und Durchhalten in einer gemeinsamen Hoffnung zu beseitigen.

Nach den Zweiten Weltkrieg - die Führung der katholischen Jugend, die damals aus Jungschar, Jungenschaft und Jungmannschaft bestand, durfte sich wieder in Altenberg treffen - kam bald die Überlegung auf, wie aus den Feinden des Krieges Freunde werden könnten. Ein Konzept der Versöhnung, durchaus noch nicht selbstverständlich, zumal Besuche in den Nachbarländern unter starken Vorbehalten stattfanden. So reifte der Entschluss, dass etwas für den Frieden getan werden müsse - reden allein genüge nicht.

Klaus Franken, damaliger Diözesanjungscharführer und Kaplan Josef Wisdorf (+1980) entwickelten die Idee einer Lichtstafette quer durch Deutschland. Trotz verbreiteter Vorbehalte, sogar manchem Spott, lebte nach einem gelungenen Anfang eine einzigartige Stafette des Friedens und der Versöhnung auf, die von 1950 an in jedem Jahr am 1. Mai beginnt.

 

Weitere Informationen zum Altenberger Licht erhalten Sie auf den Internet-Seiten der Jugendbildungsstätte Haus Altenberg e.V

 

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